Die Route der Zisterzienserklöster

In den Provinzen Tarragona und Lleida im Nordosten Spaniens gibt es eine faszinierende Route mit beeindruckenden Klöstern, die von den Anhängern des Zisterzienserordens gebaut wurden. Der asketische Geist dieses Ordens spiegelt sich auch in de Architektur wider, in der gleichermaßen der romanische und gotische Stil zu finden sind. Eine einzigartige und unvergesslichere Art, diese malerische Region Kataloniens zu entdecken.

Der Zisterzienserorden und was erhalten blieb

Der Zisterzienserorden wurde in Frankreich im Jahre 1098 von einer Gruppe von Mönchen gegründet, die nach den Regeln des Heiligen Benedikt lebten: Gebet, Arbeit, Meditation und Armut. Im 12. Jahrhundert errichtete der Orden wichtige Stützpunkte in Spanien, kurz nachdem das Königreich von Aragon Katalonien von den Mauren zurückerobert hatte. Die Könige von Aragon erlaubten den Zisterziensermönchen Klöster in diesem neuen Land zu bauen, die auch heute noch bestehen. Unter diesen sind besonders die Klöster Santes Creus, Santa María de Poblet und Vallbona de les Monges hervorzuheben.

Im Kloster Santes Creus in Aiguamúrcia können die Besucher die Kirche, den Kreuzgang und den Kapitelsaal besichtigen, sowie auch die Schlafräume der Mönche und das Refektorium. Dieses Kloster verfügt auch über eine Abtei und in ihr liegen die Gräber der Könige Pedro III. und Jakob II. von Aragon. Das zweite Kloster, Santa María de Poblet (in Vimbodí), liegt zu Füssen des Prades-Gebirge und bei dem Wald von Poblet und ist das Größte der drei hier genannten Zisterzienserklöster. Es hat eine alte Kirche (mit mehreren Königsgräbern) und einem Kreuzgang (der zwischen dem 12. und dem 14. Jahrhundert gebaut wurde), sowie mehrere Gebäude aus verschiedenen Epochen, zum Teil bis zum 18. Jahrhundert. Im Kloster Vallbona ist besonders die Kirche hervorzuheben, mit dem Glockenturm und dem Grab der Königin Violant von Ungarn, der Frau von Jakob I. von Aragon.

Die Umgebung: Kultur und Calçots

Die Klöster sind vielleicht der Höhepunkt, aber die Umgebung hat auch vieles zu bieten: einzigartige Museen, eine wunderschöne Natur, malerische alte Dörfer und hervorragende Weine und eine gute Küche. Verpassen Sie nicht die Stadt Valls, mit ihrem reichhaltigen architektonischen und künstlerischen Erbe, einschließlich der Kapelle del Roser und einer Vielzahl modernistischer Bauten. Besichtigen Sie die Stadt Ende Januar oder Anfang Februar, um eine der typischen Calçotades zu erleben. Es handelt sich um Feste, bei denen die Leute gegrillte Zwiebeln (Calçots) essen. Valls gilt als Hauptstadt der Calçots, und eine Calçotada hier ist eine kulturelle und kulinarische Erfahrung, die Sie nirgends sonst erleben können!

Montblanc ist ein weiteres bezauberndes Dorf auf dieser Route und verfügt über die am besten erhaltene Altstadt in ganz Katalonien. Zum Abschluss sollten sie noch L’Espluga de Francolí besichtigen, um dort die alte Kirche San Miguel zu besichtigen und die Winzergenossenschaft, in der sich heute das Weinmuseum befindet, in einem prächtigen modernistischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert.

Lernen Sie Katalonien entlang der Zisterzienser-Route kennen

Die Zisterzienser-Route gehört zu den weniger bereisten Gebieten in Katalonien. Ihre Gruppe wird begeistert sein von dieser authentischen und traditionellen Erfahrung. Die Region hat noch vieles mehr zu bieten als die oben beschriebenen Sehenswürdigkeiten. Fragen Sie noch heute bei uns an, um ihre Route zu planen und das Beste aus Ihrer Reise herauszuholen!

Katharina Giesler

View more posts from this author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.