Renoir in Madrids Goldenem Dreieck

Madrid ist eine der groβartigsten Kunststädte der Welt und nur wenige Straβen können mit der artistischen Vielfalt mithalten, die auf dem Paseo del Prado herrscht. Drei der weltbesten Museen befinden sich dort: der sogenannte Prado, das Thyssen-Bornemisza Museum und das Reina Sofia Museum, welche das Goldene Kunstdreieck bilden, und mit ihren Sammlungen einen atemberaubenden Reichtum an spanischen Künstlern, von Goya bis Picasso, präsentieren.Dieses Jahr im Herbst bietet das Thyssen- Bornemisza  Museum seinen Besuchern einen besonders nahen Einblick in die Werke einer der  meist verehrtesten Künstler der Welt, Pierre-Auguste Renoir.

Von der Fabrik zum Ruhm

Im Jahr 1841 in Limoges, Frankreich geboren, war Pierre-Auguste Renoir ein Kind einer Familie aus der Arbeiterklasse. Als Junge arbeitete er in einer Porzellanfabrik, wo man sein Talent zum Malen entdeckte, und wo er auserwählt wurde erlesenes Porzellan zu  bemalen. Während dieser frühen Jahre seines Lebens besuchte er oft den Louvre, um die französischen Meistermaler zu studieren, bis er begann offiziell unter Charles Gleyre in Paris zu studieren.

Später lernte er Alfred Sisley, Frédéric Bazille und Claude Monet kennen, mit denen er sich anfreundete und die ihn inspirierten. Während der 1860er Jahre hatte er oft nicht genug Geld um Farbe zu kaufen, doch wurde seine künstlerische Begabung und sein Engagement anerkannt. Der Künstler erntete grosses Lob als sechs seiner Werke in der ersten Impressionisten- Ausstellung im Jahr 1874 in Paris exponiert wurden. Der produktive Künstler schuf Zeit seines Lebens mehrere tausend Gemälde.

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Ein unverwechselbarer Stil

Renoir’s Gemälde sind bekannt für ihr lebendiges Licht und ihre gesättigten Farben,und stellen meist Menschen in alltäglichen Momentan dar. Charakteristisch für seinen impressionistischen Stil benutzt Renoir freie gepinselte Farbstriche um seine Figuren sanft miteinander und mit deren Umgebung zu verschmelzen.

Durch die Einflüsse der Künstler Gustave Courbet, Edgar Degas und François Boucher, kann man mit der Zeit Veränderungen in seinem Stil feststellen, doch all seine Werke strahlen weiterhin die warme Sinnlichkeit aus, für die Renoir bekannt ist. Diese unersetzliche Eigenschaft machte seine Gemälde zu den anerkanntesten und verehrtesten Werken der Kunstgeschichte. Heute werden seine Bilder für mehrere zehn Millionen Dollar verkauft, wie zum Beispiel Bal au Moulin de la Galette, Montmartre, was für 78.1 Millionen Dollar im Jahr 1990 versteigert wurde.

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Eine intime Betrachtung des Künstlers

Diesen Herbst stellt das Thyssen-Bornemisza Museum eine Sammlung von über 70 Werken des Künstlers in der Ausstellung mit dem Titel Renoir y la intimidad (Renoir und die Intimität) aus. Sie findet vom 18. Oktober bis 22. Januar statt, Gruppen die Madrid zu dieser Zeit besuchen sollten diese Ausstellung nicht verpassen!

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Katharina Giesler

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