Stadtportrait: Almería

Im Osten Andalusiens liegt Almería, eine lebhafte kleine Stadt mit einer malerischen Altstadt und mit viel Kultur. Hier findet man auch eine wunderschöne Natur, in der Umgebung gibt es noch fast unberührte Strände und große Naturparks mit vielen einheimischen Tierarten. Nehmen Sie zu dieser Mischung noch die gute lokale Küche hinzu und Sie haben ein ideales Urlaubsziel, das Ihrer Gruppe unvergesslich bleiben wird.

Geschichte und Kultur

Almería war einst einer der wichtigsten Häfen im Kalifat von Córdoba, und dies zeigt sich auch heute noch in der Architektur der Stadt und sogar im Namen. Ursprünglich hieß sie Al-Mariy-yat (der Wachturm), und es ist hier die größte Festung zu sehen, die je von den Arabern in Spanien gebaut wurde. Innerhalb der dreifachen Mauern befanden sich die Paläste, Moscheen und hier lebten die Reichen. In dieser Zeit (im 10. Jahrhundert), war Almería auch der größte Handelshafen des Kalifats und es gab mehr als 10.000 Textilfabriken, was der Stadt zu großem Wohlstand verhalf.

Neben den zahlreichen historischen Stätten, die die Araber hier hinterlassen haben, gibt es auch zahlreiche andere Kirchen und Denkmäler, die nach der Wiedereroberung, der Reconquista, erbaut wurden. Manche davon wurden auf den arabischen Vorgängern errichtet. Zum Beispiel die neoklassische Kirche San Pedro wurde auf einer arabischen Moschee erbaut, ebenso wie eine weitere wichtige Kirche, die des Heiligen Johannes, in der die Reste der alten Moschee noch zu sehen sind. Das Highlight der religiösen Architektur in Almería ist natürlich die Kathedrale, die sich hoch über das Stadtzentrum erhebt. Interessanterweise ähnelt sie mehr einer Festung als einer Kathedrale, und das hat seinen guten Grund. Die Küstenstadt musste zahlreiche Angriffe von berberischer Piraten zu überstehen.

Almería hat eine wirklich faszinierende Vergangenheit, aber vergessen Sie darüber nicht die Gegenwart. Hier haben Sie wunderbare Einkaufsmöglichkeiten. Die Geschäfte liegen vor allem in der Calle de las Tiendas (wörtlich, Straße der Geschäfte) und setzen sich von dort aus fort.

Parks und Natur

Auch im Hinblick auf die Natur hat Almería viel zu bieten, und sie wird dort in einem guten Zustand erhalten. Es gibt mehrere Naturparks direkt außerhalb der Stadt, und innerhalb befindet sich der Parque de Rescate de la Fauna Sahariana (eine Tierauffangstation für Tiere aus der Sahara). Der bekannteste Naturpark ist das Naturschutzgebiet Cabo de Gata-Níjar, ein Wasserschutz- und Landschaftsschutzgebiet, mit wunderschönen unberührten Stränden und zahlreichen Wanderpfaden. Ein weiterer sehr beliebter Park ist der Nationalpark Sierra Nevada, der sich über bewaldete Berge erstreckt und von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt wurde. Dann gibt es noch den Naturpark Sierra María-Los Vélez, ebenfalls eine großartige Option. Neben der Natur sind in diesem Naturschutzgebiet auch zahlreichen andere Sehenswürdigkeiten zu finden, darunter ein Schloss, Höhlen und Höhlenmalereien, Botanische Gärten und Museen.

Um sich ein bisschen im Grünen zu ergehen, muss man jedoch die Stadt nicht verlassen. Almería hat zahlreiche Parks und Gärten zu bieten, die zwischen den Häusern eingebettet sind. Was man in Almería auf keinen Fall verpassen darf, ist ein Spaziergang im Schatten der Palmen im Nicolás Salmerón Park. Dieser Park liegt an der Küste. Hier kann man sich entspannen und Abkühlung suchen und außerdem einen der besten Panoramaausblicke auf das Meer und den Hafen genießen, während man sich damit vergnügt, die Leute zu beobachten.

Ihre Gruppe in Almería

Almería ist bereits für sich allein ein hervorragendes Reiseziel, ist aber auch ein wunderbarer Ausgangspunkt um den östlichen Teil Andalusiens zu erforschen. Nutzen Sie die Zeit in dieser faszinierenden Stadt und fragen Sie noch heute bei uns an, um Ihre Route zu planen!

 

Katharina Giesler

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